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Der Arbeitskreis Baukastensystematik richtet
sich an Firmen des Maschinen- und Anlagenbaus
sowie deren IT-Zulieferer. Arbeitskreistreffen finden halbtägig alle drei Monate bei einem der Partner statt.
Erfahrungen zu folgenden Schwerpunkten werden
im Arbeitskreis ausgetauscht:
- Einführung von Baukastensystemen (Vorgehensweise,
Zeitraum, Aufwand)
Motivation: Im Sondermaschinenbau kann eine
Maschine oder Anlage nur bis zu einem gewissen
Grad aus einem Baukasten heraus projektiert
werden. Darüber hinaus sind jeweils auftragsspezifische
Sonderlösungen zu erstellen. Firmen, die
bisher nur bedingt projektübergreifend wiederverwenden,
können im Vorfeld nur schwer einschätzen,
ob und wann sich der Aufbau eines Baukastensystems
in ihrem Hause amortisieren würde.
Zielsetzung: Teilnehmer lernen Praxisbeispiele
aus anderen Firmen kennen und erhalten damit
die Möglichkeit, die Erfolgsaussichten eigener
Baukastenansätze besser einzuschätzen. Wichtig
ist vor allem aufzuzeigen, welche Vorteile
die Wiederverwendung entlang des Lebenslaufes
von Maschinen und Anlagen bringt (Reduzierung
von Einkaufskosten durch Variantenreduzierung,
Qualitätsverbesserungen, Reduzierung von
Durchlaufzeiten, neue Service-Konzpete, einfacherer
Umbau, etc.).
- Entwurf von Baukastensystemen
Motivation: Der Modularisierung kundenspezifischer
Maschinen und Anlagen ist eine komplexe Aufgabenstellung.
I.d.R. sind mehrere Iterationen erforderlich,
bis ein stabiles, langlebiges Konzept entsteht,
das auf einer überschaubaren Anzahl von Varianten
basiert.
Zeilsetzung: Teilnehmer profitieren von Lösungskonzepten
und Erfahrungen anderer Maschinen-
und Anlagenbauer.
- Umsetzung mit der FIA auf der Basis vorhandener
Werkzeuge
Motivation: Beim Aufbau eines Baukastensystems
müssen vorhandene Werkzeuge (SPS-Programmiersystem,
E-CAD-System, etc.) weiterverwendet werden.
Diese sind allerdings i.d.R. nicht hinreichend
für projektübergreifende Wiederverwendungsprozesse
ausgelegt. Hierfür wird die Föderale Informations-Architektur eingesetzt, die über vorhandene Schnittstellen
auf vorhandene Systeme zugreift.
Zielsetzung: Teilnehmer sehen anhand von
Praxisbeispielen anderer Firmen, wie beispielsweise
Stromlaufpläne oder SPS-Software mit vorhandenen
Systemen geeignet modularisiert werden können
und welche Schnittstellen für die Integration
genutzt werden. Zulieferer erkennen dabei
Verbesserungspotenziale für ihre Produkte
anhand konkreter Anwendungsszenarien.
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